Pfarrer Günter Albrecht

albrecht

 

ab 2001 Pfarrer von Sondershausen

* 13.06.1951 Mackenrode/Eichsfeld

Günter Albrecht wurde am 13. Juni 1951 in Mackenrode im Eichsfeld geboren. Seine Eltern waren der Stellmachermeister Ignaz Albrecht und die Gastwirtin Anna Albrecht. In Mackenrode besuchte er zunächst die Schule. Danach ging er in das Norbertinum nach Magdeburg, um das kirchliche Abitur abzulegen. Anschließend studierte er in Erfurt Philosophie und Theologie. Am 1. April 1978 wurde er im Erfurter Dom durch Bischof Hugo Aufderbeck zum Priester geweiht.

Zunächst war er für ein Jahr Kaplan in Sondershausen (1978-1979). 1979 wurde er als jüngster Pfarrer für 7 Jahre Pfarrkurat in Greußen(1979-1986) und zuletzt zusätzlich mit Großenehrich. 1986 erfolgte die Ernennung zum Dechanten des Dekanates Sondershausen. Dem Wunsch des Bischofs entsprechend erfolgte im gleichen Jahr eine Berufung als Pfarrer nach Waltershausen mit Winterstein. 1998 wurde er außerdem Pfarrer von Friedrichroda und Tabarz.

2001 kehrte er wieder als Pfarrer nach Sondershausen zurück. Am 5. August war der Einführungsgottesdienst. Zusätzlich betreute er für 3 Jahre Großlohra. Gern hätte er sich ganz seelsorglichen Aufgaben gewidmet. Es kam anders. Das Pfarr- und Gemeindehaus bedurften einer grundlegenden Gesamtsanierung. Aus einer Handwerkerfamilie kommend, stellte er sich diesen zahlreichen notwendigen Baumaßnahmen. Über ein Jahr bezog er eine Mietwohnung in der Stadt. Der Einzug ins Pfarrhaus konnte erst 2003 erfolgen. Am 01.05.2003 feierte er sein Silbernes Priesterjubiläum in der St. Elisabethkirche.

Ständige „Pfarrerweiterungen" folgten. Die Pfarrei St. Elisabeth erhielt wieder ihre früheren Filialen: 2003 Bad Frankenhausen und 2004 Greußen.

Verschiedene Feste und Ereignisse folgten: 2004 Thüringer Landesausstellung, 2005 die Feier „1000 Jahre Kloster Göllingen", 2007 das Elisabethjahr, 2008 das Jubiläumsjahr „100 Jahre St. Elisabethkirche" mit 4 Festhöhepunkten, 2009 die Außensanierung der Kirche. Noch im gleichen Jahr wurden drei neue Glocken gegossen, und es erfolgte die Einweihung des neuen vierstimmigen Glockengeläutes.

2012 kamen durch die Strukturreform die beiden Filialgemeinden zur Gemeinde St. Franziskus Sömmerda. Sondershausen bleibt eigenständige Pfarrei. 2020 wird Sondershausen Filiale der Dompfarrei „Zum Heiligen Kreuz" in Nordhausen.